Die Ortschaft und Gemeinde LipovÁ-láznì
Lipova-láznì ist eine malerische Ortschaft im Tal des Flusses Staric an der Grenze der Gebirgskette Hruby Jesenik und Rychlebske hory. Sie hat einen Gebirgscharakter, wovon ihre Lage und die Höhendifferenzen zeugen. Der mittlere Teil der Ortschaft liegt auf der Höhe von 498 m ü.d.M, und der nahegelegene Gipfel Serak 1351 m ü.d.M. Lipova ist ein Teil der Region Jesenik, administrativ ist sie ein Teil der Woiewodschaft Olmütz. Geschichtlich gehört sie zu Schlesien, wobei die westliche Grenze der Gemeinde die Grenze zwischen Schlesien und Mähren bildet. Im Westen im Punkte Smrk hranicnik genannt, grenzt sie an Polen.
Die Gemeinde zählt 2600 Einwohner und ist aus der Verbindung zweier eigenständigen Verwaltungseinheiten Horni und Dolni Lipowa entstanden. Sie ist das Zentrum der Sommertouristik, dank der dichtangebrachten Lauf– und Fahrradrouten. Im Winter garantieren die sich hier befindenden Skizentren und zahlreiche Laufrouten gute Bedingungen für den Wintersport.
Lipova-láznì ist ein günstig gelegener Punkt zur Organisation von Ausflügen, während der man die landschaftlichen, kulturellen und geschichtlichen Attraktivitäten der Region Jesenik kennenlernen kann.
Zu den interessanten Plätzen, die sich in der Gemeinde befinden zählen: die Höhle Na Pomezi, die durch ihre Karstformen bekannt ist; der Berg Serak /1351 m ü.d.M./, auf den ein Sessellift aus Ramzova führt, es ist ein wunderbarer Aussichtspunkt; Obri skaly /Felsen des Riesen/ am Berganhang des Serak und paar geschützte Objekte und Gebiete.
Die Ortschaft ist durch ein auf ihrem Gebiet liegenden Kurort bekannt, den jährlich über 3000 Patienten besuchen. Hier werden Hauterkrankungen /Schuppenflechte, Ekzeme/ und Stoffwechselstörungen /Diabetes, Übergewichtigkeit/ behandelt. Im Kurort befindet sich eine Parkanlage mit seltenen Gattungen von Bäumen, Denkmälern und vielen Kurobjekten von einer interessanten Architektur.
Lipova-láznì bietet den Touristen zahlreiche Übernachtungs- und Speisemöglichkeiten. Auf dem Gebiet der Gemeinde gibt es viele Parkplätze. Die Ortschaft hat eine gute Verkehrsverbindung mit der Gegend, es gibt eine gute Bahn- und Busverbindung.
Die Geschichte der Gemeinde.
Wenn wir uns näher mit der Geschichte der Gemeinde Lipova-láznì befassen wollen, müssen wir zuerst die Geschichte der zwei früher eigenständigen Ortschaften Horni Lipova und Dolni Lipova kennen lernen. Eine erste Erwähnung über Lipova Dolni stammt aus dem Jahre 1290. Die Siedlung hieß damals Lynda. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich der Name der Ortschaft paar mal geändert, das Wort „Lipa“ /Linde/ war aber immer aber ihr Bestandteil.
Weitere schriftliche
Informationen stammen aus den Jahren 1372, 1420 und 1550 und sie handeln von
den Einwohnern, die das Flusstal Staric mit der Zeit angesiedelt haben.
Im Jahre 1547 befanden sich die landwirtschaftlichen Güter Fryvaldov /Freiwaldau/ unter der direkten Verwaltung des Bistums Breslau. Man hat intensiv Holz erzeugt, und die ausgerodeten Gebiete wurden in Felder verwandelt. Die Zeit des 30-jährigen Krieges hat Lipova ohne größere Niederlagen überstanden. In dieser Zeit war sie die zweitgrößte Ortschaft des Landes Jesenik. Ein tragischer Zeitraum für die Siedlung waren die Inquisitionsprozesse, bei denen 9 der hiesigen Frauen für Zauberei zum Feuertod verurteilt wurden.
Die hiesigen Einwohner waren Deutsche, außer der Landwirtschaft und Försterei, beschäftigten sie sich mit Weberei. Die größte Entwicklung dieses Handwerks war im XVII. und XVII. Jhd. In dieser Zeit fing man auf diesem Gebiet mit der Marmorgewinnung und Kalkausbrennen an. Lipova wurde auch durch die Schnitzerei bekannt. Doch die Schlesichen Kriege in den Jahren 1740-1763 bedeuteten eine instabile Zeit für die ganze Gegion und brachten den Einwohnern noch größere Armut. Zu einer wunderbaren Entwicklung der Ortschaft kam es Anfang des XIX. Jhd., vor allem dank dem Kurort, den Johann Schroth gegründet hatte. In dieser Zeit gehörte Lipova Dolni, die über 2000 Einwohner zählte, zu den meistbesiedelten Ortschaften der Region Jesenik. Hier befand sich die einzige Glashütte in Schlesien, die aber nicht zu lange funktioniert hat. Später funktionierte hier eine Gießerei, die sich nach dem I. Weltkrieg in der Armaturenproduktion spezialisiert hat. 1887 begann man mit dem Bau der Bahnlinie. Auf diese Weise wurde die Freiwaldauer Region an die österreichisch-preußische Bahnlinie angeschlossen. Die Entstehung der Tschechoslovakei im Jahre 1918 wurde durch die hiesigen Einwohner nicht sehr enthusiastisch angenommen. Der Einfluss der Tschechen war aber langsam. In den Jahren 1924-1938 war hier eine tschechische Schule tätig. Eine deutsche Schule existierte in der Ortschaft schon seit 1786. das Gebäude der jetzigen Schule stammt aus dem Jahre 1941. Die Wirtschaftskrise der 30-er Jahre des XX. Jhd. hatte einen negativen Einfluss auf das Leben der hiesigen Einwohner. Am 25.November 1931 kam es zum Streik der Steinmetze, der an der Kreuzung neben der Post tragisch endete. Das Ende der 30-er Jahre verlief unter dem Zeichen der an Stärke zunehmenden deutschen Nationalisten mit der SdP von Henlein. Nach der Konferenz in München wurde die tschechische Republik gezwungen die Grenzgebiete an die Deutschen zurückzugeben, die tschechische Bevölkerung wurde ausgesiedelt. Die Ortschaft wurde am 08. Mai 1945 befreit. Gleich danach kamen nach Lipova erste tschechischen Einwohner, ein Jahr später, gemäß den Bestimmungen der Potsdamer Konferenz, wurde mit der Aussiedlung der Einwohner deutscher Abstammung begonnen. Neue Ansiedlungen und politische Veränderungen, die die Einführung des Sozialismus bedeuteten, hatten eine große Bedeutung für Lipova. Der Kurort wurde nationalisiert, aus der ehemaligen Steinmetzindustrie entstand eine Steinzerkleinerung auf Pomezi, es wurden neue Steingruben auf Smrcnik an der Lipova eröffnet. Die Armaturenfabrik wurde in den großen Betrieb der Erzgruben eingegliedert und wurde auf Produktion von Bauteilen und –elementen umstrukturiert. Heute gehört der Betrieb der Firma MORAVOLESK a.s. Brno. Zu der Zusammengliederung der beiden Ortschaften Dolni Lipova und Horni Lipova kam es im Jahre 1960, und die neuentstandene Ortschaft erhielt den Namen Lipova-láznì. Die Ortschaft Lipova Horne entstand wahrscheinlich nach dem 30-jährigen Krieg, und in den historischen Quellen wird sie das erste mal 1989 als Oberlindenwiesse genannt. Aus dem Jahre 1969 kommt das älteste Denkmal in Ober Lipova, es ist ein Steinzeichen mit der Inschrift Scholtiesy /Vermerk des Gebäudes des damaligen Vogtes/.
Ende des XVIII. Jhd. vergrößerte sich die Zahl der Einwohner, und das dank der Abgabe der Weiden als erbliches Eigentum. Die immer höher gelegenen Täler des Flusses Staric, auf denen sich Kleinbauern und Bauern ohne Land ansiedelten, wurden kolonisiert. Im XIX. Jhd. stieg die Bedeutung des Marmor-Steinwerkes und Lipova Horni wurde, neben Supikovice, zum wichtigsten Förderungslatz des schlesischen Marmors. Neben den Bauernhöfen gab es hier auch ein Hegerhaus, eine Mühle, ein Sägewerk, hier funktionierte auch eine Gaststätte, ihre Dienstleistungen boten auch der Metzger, Schuster, Tischler, Schneider und andere Handwerker an. Die Schule wurde 1829 gegründet. Anfang des XX. Jhd. Und auf Grund der Kriege verringerte sich die Einwohnerzahl von Lipova Horni. Während des II. Weltkrieges befand sich in der Ortschaft ein Häftlingslager. Gegenwärtig befinden sich in Lipova Horni viele Freizeit- und Erholungszenter.
Der Kurort
Ein anderes Kapitel der Geschichte von Lipova ist die Entstehung des Kurortes. Seine Anfänge sind eng mit dem Nachnamen seines Gründers, dem Heiler Johann Schroth, verbunden. Er wurde am 11. Februar 1798 in Ceska Ves geboren. Nachdem er nach Lipova Dolni übersiedelte, wurde er Eigentümer der Landwirtschaft seines Stiefvaters. Er sammelte große Erfahrung mit der Arbeit mit Pferden und erreichte schnell den Ruhm eines Haustier-Heilers. Als er 20 Jahre alt wurde, begann er seine Erfahrungen zu nutzen, indem er auch Menschen half. Er konnte Knochenbrüche einstellen und heilen, indem er Schiefer benutzte. Später begann er mit Kompressen und Dampfschwitzen zu heilen. Das waren die ersten Heilungsmethoden von Schroth. Die nächste Methode war die Anwendung von Kompressen, die dritte – strenge Diät. Die Heilung erforderte von den Patienten einen starken Willen und Aufopferung. Durch die Konkurrenz wurde er „Brötchendoktor“ genannt, weil er erfolgreiche aber zugleich drastische Therapien empfahl, die aus „trockenen“ und „trinkbaren“ Tagen bestanden.
Als Anfang der Anwendung der Heilmethoden geben manchen Quellen das Jahr 1829, andere wiederum 1837 an. Schroth erhielt jedoch erst im Jahre 1840 offiziell das Dekret, welches ihm die Leitung einer heilenden Behandlung erlaubte. Am Anfang behandelte er nur paar Personen, zu denen er weit fahren musste. Mit der Zeit hatte er mehr Patienten und im Jahre 1842 baute Johann Schroth das erste Kurorthaus, das er Gründungshaus nannte. Johann Schroth starb am 26. März 1856 im Alter von 58 Jahren. Sein Nachfolger und der neue Besitzer wurde sein Sohn - Emanuel /1832 – 1890/. Der milderte die drastischen Heilungsmethoden des Vaters, was zur Erhöhung der Patientenzahl beitrug. Er beherrschte nicht nur gut die Heilung mit der Schroth`s Methode, sondern war auch ein guter Geschäftsmann. Während seiner Tätigkeit wuchs der Kurort, es wurde gut organisiert und das neu bearbeitete Heilungsreglemen wurde übernommen. 1879 befahl Emanuel Schroth das Kurort- Direktionshaus /später Ärztehaus genannt/ und das Doktorhaus /später Villa Westen/ zu erbauen. Aus dem Jahre 1868 stammt das Restaurationshaus /Kurrestaurant/, das 1944 verbrannte. Emanuels Ehefrau befahl 1893 ein modernes Gebäude – Louisenhof zu bauen, 1989 Theresienhof, Sudetenhof /Schlesisches Haus/, später wurde noch die Villa Grohmann /Moravanka/ gebaut. Ihr Sohn Rochus, der den Familienbesitz erbte, verwandelte ihn in eine Aktiengesellschaft. Nach seinem Tod 1937 übernahm den Kurort die AG des Fabrikanten Westen.
In dieser Zeit kam nach Lipova Dolni eine weitere Persönlichkeit, Dr. Max Mader, der nach dem I. Weltkrieg ein modernes, luxuriöses Sanatorium baute – heute Kurorthaus Serak. Neben Mader war in diesem Kurort auch Dr. Karl Schroth Junior tätig, der bis zu seinem Tod an der Spitze des Kurortes stand. In der Zwischenkriegszeit wurde Lipova ein populärer Kurort, der viele Gäste aus dem Inn- und Ausland zu sich zog. Der Ruhm dieses Ortes verbreitete sich von Amerika bis zu den Vereinigten Arabischen Emiraten. Während des II. Weltkrieges wurde die Tätigkeit des Kurortes beschränkt, weil man hier ein Militärkrankenhaus eingerichtet hatte. Im Jahre 1949 wurde der Kurort nationalisiert, 1957 organisatorisch in den Kurort in Jesenik miteinbezogen. In den 50-er und 60-er Jahren des XX. Jhd. behandelte man hier Übergewichtigkeit, später führte man die Diabetestherapie ein. Derzeit gehört der Kurort der privaten Gesellschaft Schroth an. Hier werden vor allem Stoffwechselstörungen, Hautkrankheiten, Krankheiten des alimentären Systems behandelt. In den letzten Jahren bietet der Kurort in Lipova zusammen 230 Betten an, jährlich besuchen ihn über 5000 Patienten. Bei der Behandlung werden die neuesten Methoden und Geräte angewandt /Massagen, Wasserheilkunde, Paraffinumschläge/. Der Kurort in Lipova hilft jährlich vielen Patienten gesund zu werden.
Sehenswürdigkeiten und Denkmäler
Bobrovník
Diese Erholungssiedlung liegt direkt bei Jesenik, dem am meisten nach Osten verschobenen Teil der Gemeinde. Es gibt hier ein Restaurant und Autocamping. Hinsichtlich der Natur, ist es ein Ort wo Sumpfpflanzen und Wasser-Landtiere leben, hier brüten und ruhen sich Zugvögel aus. Es ist eine außergewöhnliche Fläche, die ein Teil des Landschaftsparks Jesenik ist.
Linde auf Bobrovník
Es ist ein alter Baum – Naturdenkmal, er befindet sich im Hof des Hauses Nr. 2, auf der linken Seite neben einer Scheune. Der Stammdurchmesser - 320 cm, Höhe 28m und das Alter – ca. 160 Jahre.
Denkmal der Freiwaldauer Strejka
Es befindet sich bei der Kreuzung neben der Post, im unteren Teil der Ortschaft. Es wurde als Nationaldenkmal klassifiziert und zusammen mit der Marmor-Gedenktafel am Postgebäude – erinnert es an den tragischen Kampf der demonstrierenden Steinmetze mit der Gendarmerie am 25.11.1931. die Bronzeskulptur ist ein Werk des akademischen Bildhauers Rudolf Dolezal und wurde 1961 enthüllt.
Freiwaldauer Linde.
Es ist ein alter Baum – Naturdenkmal, er befindet sich in der Nähe des Denkmals der Freiwaldauer Streiks. Der Stammdurchmesser - 310 cm und Höhe 22 m. Sein Alter wird auf 170 Jahre geschätzt.
Das Gebäude des ehemaligen Schulzenamtes.
Es befindet sich in der Nähe der Post. Es ist ein klassizistisches Gebäude aus dem XVIII. und XIX. Jhd. mit einer reich geschmückten Spitze. Heute befindet sich hier das Restaurant „Na Rychte“.
Die Freiheitslinde
In der Nähe der Brücke, die zum Kurort führt wächst die Freiheitslinde, die von den neuen Einwohnern der Ortschaft am 28.10.1945 gepflanzt wurde.
Der Kurort
Den Kurort bildet ein schön erhaltener Park mit vielen Zierpflanzengattungen und Kurgebäuden, hauptsächlich aus dem Ende des IXI. Jhd. Zu den ältesten gehört das sog. Gründungshaus, ein Gebäude erbaut vom Gründer des Kurortes Johann Schroth 1842. auf dem Gebäude befindet sich eine Gedenktafel. Die anderen Kurhäuser sind: Terezinka, Pertuska, Moravanka, Marie, Serak u.a. Im Kurpark befinden sich zwei Denkmäler. Einer von ihnen ist das Denkmal von Johann Schroth, gewidmet dem Kurortgründer von den dankbaren Patienten, aufgestellt im Jahre 1870 mit einer Inschrift im Sockel: „In der feuchten Wärme hat sich das Holz, die Ernte, Wein und sogar das Fleisch und die Knochen gut. Dem Wohltäter der Menschheit 1870“.
Das zweite Denkmal, das ihn der Nähe des Holzhäuschens am Fluß Staric steht, ist die Büste von Emanuel Schroth aus dem Jahre 1894, vom Bildhauer Stahl, die im hiesigen Marmor geschnitzt wurde.
Die Kirche
Die Ein-Schiff Kirche des hl. Waclav aus dem Jahre 1788 ist ein typisches Denkmal aus der Josephinischen Zeit. Sie wurde in einem Jahr erbaut. Aus dem ursprünglichen Innen wurde nur die Orgel und ein Marmor-Taufbecken, ein Werk des Steinmetz Kaspar Groger aus Lipova, erhalten. Der ursprüngliche Altar wurde durch ein Holzkreuz mit dem gekreuzigten Christus, mit den Skulpturen der Schmerzenden Muttergottes, des hl. Johannes dem Evangelisten, hl. Joseph und hl. Wojciech./Albert/ ersetzt. Die Kirche ist dem Schutzpatron von Tschechen dem hl. Waclav gewidmet, was in Schlesien eine Seltenheit ist.
Die Esche hinter der Kirche
Ein Baum – Naturdenkmal, er steht bei einem Feldweg, der Umfang 425 cm, Höhe 26 m. sein Alter wird auf 210-260 Jahre geschätzt.
Das Grabmal des Kurortgründers
Johann Schroth und das Versöhnungsdenkmal.
Diese zwei Denkmäler befinden sich auf dem örtlichen Friedhof. Das Grabmal des Kurortgründers und seiner Nachkommen befindet sich an der linken Seite beim Eingang. Das Versöhnungsdenkmal steht bei der Hauptreihe des Friedhofs, links vom Kreuz. Es stammt aus dem Jahre 2000 und wurde als Andenken an alle Deutschen aus Lipova, die an den Schlachtfeldern des XX. Jhd. starben, erbaut. Es wurde aus Mitteln, gesammelt von den ehemaligen Einwohnern von Lipova, erbaut.
Das Kreuz der Maria Klara
Fietz
Das Kreuz befindet sich im Garten bei der Straße gegenüber der Kreuzung nach Miroslav und erinnert an den Geburtsort der Landsmännin aus Lipova, der Nonne Maria Klary Fietz /1905-1937/.
Jetzt bemüht man sich um ihre Seligsprechung.
Miroslav
Es ist ein Wald- und Wiesengebiet, in der Nähe der heute nicht mehr existierenden Siedlung mit dem gleichen Namen. Bis heute ist nur ein einziges Gebäude erhalten worden – sog. Troppauer Hütte, die ein Beispiel der Dorfarchitektur ist. Den gleichen Namen trägt auch das Skizentrum, im dem es 4 Lüfte gibt und Skipisten von guter Qualität, eine ganzjährige Pension, ein Restaurant und Bistro. Im Sommer ist dieses Zentrum ein Ort, wo viele Konzerte, gesellschaftliche Treffen und Veranstaltungen statt finden, darunter die „Wahl der Miss des nassen Unterhemdes“, Folklorefestival „Jesenicki nuget“, Rockveranstaltung „Rock Revival Fest“ u.a. Hier werden auch Wettbewerbe der Zughunde organisiert – „Lipovsky pulling“.
Der Kiefer mit einem Bild auf Miroslavi.
Ein Baum – Naturdenkmal, er wächst bei einer Waldstraße, ca. 200 m über dem Kurort Miroslav. Hier befindet sich ein heiliges Bild, das an das Unglück, das hier passierte, erinnert. Stammdurchmesser 292 m, Höhe 33 m, Alter ca. 120-150 Jahre.
Horni Lipova
Bis zum Jahre 1960 war es eine selbständige Ortschaft, hier gibt es nicht viele Denkmäler. Das wichtigste Denkmal ist ein Steinzeichen in der Form einer barocken Kartusche mit der Inschrift „Scholtisey 1696“, die sich im inneren des Gebäudes Nr. 36 befindet. Sehenswert sind auch die Dorfbauten – Holzhütten, die ein Mal ein typisches Element der hiesigen Landschaft waren.
Museum des Schlesischen
Semmering
Die Ausstellung befindet sich in dem ehemaligen Hauptstellwerk des Bahnhofs Lipova Horni. Das Museum stellt die Geschichte des oberen Teiles der Bahnlinie Branna-Ostruzna-Ramzova-Horni Lipova dar, die ziemliche Höhenunterschiede bewältigt und durch ihre Ähnlichkeit zu den Bergabschnitten der Bahnlinien in den Alpen auf der Strecke Wien-Mailand, wurde sie Schlesischer Semmering genannt. Im Museum werden Sicherheits- und Kontrollgeräte, Modelle, Unterlagen, Tickets und andere Signalisationsmittel ausgestellt. Eintritt, nach Vereinbarung mit dem Verwalter, Werktage von 5.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Die Besichtigung am besten früher anmelden.
Die Linde beim Bahnhof
Ein Baum – Naturdenkmal hinter dem Haus Nr. 112, unten am Bahnhof Lipova Horni, an der linken Seite der Überführung. Stammdurchmesser 465 cm, Höhe 24 m, Alter ca. 300 Jahre.
Smrk (Tanne)
Der höchste Gipfel in Rychlebske Hory in Höhe von 1125 m ü.d.M., liegt an der Grenze Mähren, Schlesien und des Glatzer Gebirges, was durch einen dreiseitigen Grenzstein gekennzeichnet ist. Am Gipfel liegt das Torfmoor und hier kreuzen sich die Touristenrouten.
Höhlen na Pomezí
Befinden sich 2 km nördlich von der Ortschaft Lipová-láznì in Rychlebske Hory. Die Höhlen entstanden im Kristallkalkstein und sind seit 1936 bekannt. Für Besichtigungen wurden sie erst 1955 freigegeben, siê sind durch die reichen Tropfsteinformen bekannt. Hier kann man sowohl die großen Stalaktite, wie auch dünne Faden, und auch runde Formen, sog. Höhlenperlen. Die Höhlengänge breiten sich aus und bilden große Kammern. Wenn wir die Höhlen besuchen, bewältigen wir ca. 410 m, und der ganze Besuch dauert 45 Min. Vor den Höhlen gibt es einen großen Parkplatz, ein Bistro und ein Souvenirgeschäft. In die Höhlen kommt man zu Fuß durch die Touristenrouten rein oder mit dem Zug, Auto oder Bus.
Nationales Naturschutzgebiet
Šerák – Keprník
Dieses Naturschutzgebiet von einer Fläche von über 11 km2, nimmt die Gipfelpartien des nord-westlichen Teils des Hauptbergkammes von Jeseniki auf der Höhe von 950 - 1423 m ü.d.M. von Trojmez bis zu den Obøí skály /Felsen des Riesen ein. Es nimmt die Gipfel Vozka, Keprník und Šerák mit den Subalpen-Bergweiden, mit natürlichen Kieferwäldern, Sumpfmooren, Weiden und Quellen. Hier treten auch manche bedrohte Vogelarten, smu¿ka (Sicista betulina) und Luchs (Lynx lynx) auf.Die hiesige Fauna ergänzt die Bergziege. Es ist das älteste Naturschutzgebiet in Mähren, anerkannt durch den Prinzen Johannes II. von Liechtenstein 1903. Außer den vielen Touristenrouten führt hier ein Fahrradweg aus Bìlé pod Pradìd (vom Restaurant U Cimbury), zuerst die grüne auf den Keprnický potok, und weiter die blaue auf den Šerák.
Šerák
Einer der höchsten Gipfel der Keprnické hornatiny in der Hauptkette in Höhe von 1351 m ü.d.M. Er liegt 9 km nord-westlich von Jesenik, in der Gemeinde Lipová-láznì. Der Gipfel von Šerák ist ein Teil des Naturschutzgebietes Šerák - Keprník. Unter dem Gipfel steht eine Herberge, die über 100 Jahre alte Hütte Jiøího /Georgshütte/, die durch die Deutsche Touristengesellschaft 1888 erbaut wurde, dank dem Verständnis des Breslauer Bischof Jerzy /Georg/ Kopp und deshalb trägt sie auch seinen Namen. Heute hat die herberge 98 Betten. Hier hat die Bergwacht ihre Dienststelle. Von hier aus gibt es eine schöne Aussicht auf die Bergkette Orlík, die Stadt Jeseník und den Ottmachauer See in Polen. Zu der bedeutenden Steigerung der Touristenzahl, die diesen Ort besuchen, hat der Bau der Sesselseilbahn aus Ramzova beigetragen.
TOURISTENROUTE RAMZOVÁ - ÈERVENOHORSKÉ SEDLO
Route Nr. 34 Ramzová - Èervenohorské sedlo ist die Hauptroute, die durch die Bergkämme des Nordteils von Jesenik führt, sie zählt 14 km und ist ein Teil der Internationalen Touristenroute E3 Eisenach - Budapest. Sie führt hauptsächlich auf der Höhe von ca. 1000 m ü.d.M. Auf die Route kann man von Ramzova kommen - die rote Route. Man kann auch die Sesselseilbahn aus Ramzova auf Èernava oder bis auf den Šerák nutzen und auf diese Art und Weise leichter den schwierigsten Teil Der Route bewältigen. Ihr weiterer Teil - auf den Keprník, Trojmezí, Vøesovou studánku bis auf Èervenohorské sedlo - ist nicht mehr so anstrengend und es gibt hier schöne Aussichten auf Jesenik. Von Èervenohorské sedlo kann man die Route weiter durch die Gebirgskämme die Route Nr. 1 auf den Pradìd und Jelení studánku fortführen. Diese Route hat eine Länge von 16,5 km, sie führt die ganze Zeit durch eine Höhe von über 1000 m ü.d.M. und ist nicht zu anspruchsvoll. Von Èervenohorské sedlo bis zur Herberge Švýcárna führt sie durch eine Waldgegend. Weiter führt sie durch Wiesen und Bergwiesen des Pradìd auf Vysokou holi bis auf Jelení studánka. Unterwegs kann nam noch in den nahegelegenen Herbergen Švýcárna, Kurzovní, Barborka, Ovèárna rasten. Auf Jelení studánka gibt es nur eine Herberge für Touristen.
WINTER SKI ZENTREN
SKI ZENTRUM MIROSLAV
Das Ski - Zentrum Miroslav befindet sich im Kurort Lipová – láznì auf der Höhe von 650– 750 m ü.d.M. Im Zentrum gibt es paar Skipisten von einem mittleren Schwierigkeitsgrad, die sowohl die Anfänger als auch sehr erfahrene Skiläufer erfreuen wird. Hier befinden sich vier Lifte mit einem Leistungsvermögen von mehr als 2700 Personen pro Stunde. Alle Skipisten werden regelmäßig erhalten, falls er nötig ist werden sie mit Kunstschnee bedeckt. Die Skipiste von einer Länge von 600 m ist beleuchtet und täglich von 9.00 – bis 21.00 Uhr geöffnet. Im Zentrum befindet sich auch eine Snowboardpiste. Lifte: Tatrapoma – 300 m, Tatrapoma – 600 m, Tatrapoma – 1 200 m
Abfahrtpisten: A Sport – 1 200 m, B Family – 600 m, C Family – 600 m, D Baby – 300 m.
Dienstleistungen und Möglichkeiten: Skischule, Skiausleihe, Ski-Servis, Skiaufbewahrung , Restaurants und Bistros. Der Parkplatz, der sich bei der Hauptstraße befindet, ist 500 m von den Liften entfernt. Man kann auch den Skibus benutzen.
SKI ZENTRUM LÁZEÒSKÝ VRCH
Das Zentrum Lázeòský vrch befindet sich im unteren Teil der Ortschaft Lipová – láznì, gleich neben dem Kurort und bietet Skilifte und Abfahrtpisten für Anfänger und für erfahrene Skiläufer. Es gibt hier 3 Lifte von einer Länge von 470, 390 und 190 m und einen Kinder-Seillift von einer Länge von 60 m. Alle Skipisten werden regelmäßig erhalten, falls es nötig ist werden sie mit Kunstschnee bedeckt. Im Zentrum sind Plätze mit verschiedenen Attraktionen für Snowboardliebhaber vorbereitet. Das Zentrum befindet sich in der Nähe einer mechanischerhaltenen Laufpiste nicht weit von Anenského údolí.
Lifts: Lift A – 470 m, Typ KVP, Lift B – 390 m, Typ EPV, Lift C – 190 m, Lift POMA.
Abfahrtpisten: rote – 500 m, blaue – 170 m, grüne – 700 m, für Kinder – 60 m.
Dienstleistungen und Möglichkeiten: Skischule Sun Ski, Skiausleihe, Skiaufbewahrung, Bistro – nächstes Restaurant in der nächsten Umgebung. Parkplatz in der Nähe des Zentrums, andere Parkmöglichkeiten in der Nähe.
Zdroj: www.e-promocja.net
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